Finanzielle Gerechtigkeit
für alleinerziehende Familien

Finanzielle Gerechtigkeit
für alleinerziehende FAmilien

FAIR FÜR KINDER fordert finanzielle und steuerliche Gerechtigkeit für Alleinerziehende Familien.
Der Verein Fair für Kinder e.V. ist angetreten, um der finanziellen und steuerlichen Diskriminierung von alleinerziehende Familien ein Ende zu setzen!

Die politische Benachteiligung von Alleinerziehenden hat gravierende Folgen:
Sie sind die am stärksten von Armut bedrohte Bevölkerungsgruppe. Dabei ist ihr Alltag anforderungsreich: Care-Arbeit leisten Alleinerziehende weitestgehend oder vollständig allein, ein Einkommen kann oft nur in Teilzeit erworben werden und es wird unverhältnismäßig hoch besteuert.

Hinzu kommt: In vielen Fällen bleiben Unterhaltszahlungen vom anderen Elternteil aus!
Rund 2,3 Mio. Kinder wachsen in alleinerziehenden Familien auf, jede fünfte Familie ist eine alleinerziehende. Damit sind immer mehr Eltern - überwiegend Mütter - und ihre Kinder von der steuer- und sozialpolitischen Ungleichbehandlung betroffen.
Für diese Kinder und Familien setzen wir uns öffentlich und politisch ein. Wir fordern finanzielle Gerechtigkeit für alleinerziehende Familien und eine politische und gesellschaftliche Anerkennung der immensen Leistung von alleinerziehenden Eltern.

Denn Familie ist dort, wo Kinder sind! Und dort, wo Kinder sind, ist unsere Zukunft!
2021
2018, 2019, 2020
2020
Kindergeld für
alle kinder!
Keine Abzüge
für Kinder
Alleinerziehender
Jetzt Reicht’s!
Offener Brief an Christian Lindner.
#esreichtfürunsalle
erste Demo gegen kinderarmut
WEITERE
KAMPAGNEN

2023
aktuell
2021
2020
2021
2021
2020
2020
Wir sind viele, wir sind laut.
Die Anzahl der alleinerziehenden Familien steigt seit Jahren an. Doch in der Politik bleiben sie oft unsichtbar. Mit Kampagnen und Aktionen geben wir ihnen eine Stimme.
Energie-soli:
Der Soli für
solo-eltern
2021
#schafftesab!
WAHLMOBILISIERUNG GEGEN DAS
EhegattensplittingS
Einspruch!
Alleinerziehende wehren sich
gegen ihren steuerbescheid
UNTERSTÜTZE UNS!
Hilf uns, die Rechte von Alleinerziehenden Eltern zu stärken und unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende!
wir sind fair für kinder!
Es ist ein Skandal, dass Frauen in Deutschland häufig nur in finanzieller Abhängigkeit von einem Mann vor Altersarmut bewahrt werden. Muttersein darf kein Armutsrisiko sein.

Reina ist eine der profiliertesten steuerrechtlichen Stimmen für Einelternfamilien. Sie kämpft gegen patriarchale Steuerstrukturen, die Alleinerziehende und unverheiratete Eltern systematisch benachteiligen. Als Klägerin führt sie Verfahren bis vor die höchsten Gerichte Europas.



REINA becker

Mir ist es wichtig, dass wir gemeinsam laut werden für ein vielfältiges Familienbild und eine Anerkennung der Leistung von alleinerziehenden Eltern!

Esther ist eine der Gründerinnen von Fair für Kinder: Am Küchentisch entwickelten sie gemeinsam die erste Kampagne. Die Initialzündung gab damals schon, was heute - leider - noch Bestand hat: Die Wut darüber, dass Alleinerziehende in Deutschland wie Familien zweiter Klasse behandelt werden!
ESTHER KONIECZNY

Wir brauchen endlich eine gerechte Familienpolitik, die Alleinerziehende nicht länger steuerlich und finanziell benachteiligt.

Delia engagiert sich insbesondere für eine Reformierung des Unterhaltsvorschussgesetzes. 2023 startete sie die Petition "Kindergeld für alle Kinder" und ist mit vielen Politiker*innen darüber im Gespräch: Mit Erfolg – die Reformierung wurde 2025 in den Koalitionsvertrag mit aufgenommen.
Sie ist Protagonistin in der WDR-Doku "Alleinerziehend und allein gelassen".
(Regie: Susanne Jäger)
DELIA KELLER

Ich fordere eine Politik, die Alleinerziehende stärkt statt bestraft - und Kinder nicht für Systemfehler zahlen.

Birte engagiert sich seit einigen Jahren ehrenamtlich bei Fair für Kinder e.V. Die unverhältnismäßig hohe Steuerlast von Alleinerziehenden in Deutschland und die Anrechnung des vollen Kindergeldes beim Unterhaltsvorschuss hält sie für einen Skandal.
BIRTE FRERICK

Laut Grundgesetz stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz der staatlichen Ordnung. Steuerrechtlich wird dies nur für Ehen umgesetzt. Alleinerziehende Familien, deren Oberhaupt fast immer Frauen sind, werden ausgeschlossen. Das ist geschlechtsspezifisch diskriminierend und daher nicht verfassungskonform. Denn der Freibetrag war und ist Opium für Alleinerziehende.

Kathrin kämpft seit Anfang der 2000er gegen diese Ungerechtigkeit.
KATHRIN MÖNIG

Auf Initiative von Verena Frensch fand sich im Sommer 2017 eine bunte Gruppe von Müttern und einem Vater zusammen, die ein gemeinsames Interesse einte: Sie alle wollten nicht länger hinnehmen, dass alleinerziehende Eltern in Deutschland steuerlich diskriminiert werden! 

Zunächst gründeten sie die Initiative, später den Verein Fair für Kinder. Zum Gründer*innen-Team zählten: Verena Frensch, Reina Becker, Andrea Koeppler, Julia und Maren Borggräfe, Esther Konieczny und Michael Bolien.


DAS GRÜNDUNGSTEAM


Reina ist eine der profiliertesten steuerrechtlichen Stimmen für Einelternfamilien. Sie kämpft gegen patriarchale Steuerstrukturen, die Alleinerziehende und unverheiratete Eltern systematisch benachteiligen. Als Klägerin führt sie Verfahren bis vor die höchsten Gerichte Europas.


Esther ist eine der Gründerinnen von Fair für Kinder: Am Küchentisch entwickelten sie gemeinsam die erste Kampagne. Die Initialzündung gab damals schon, was heute – leider – noch Bestand hat: Die Wut darüber, dass Alleinerziehende in Deutschland wie Familien zweiter Klasse behandelt werden!   

Birte engagiert sich seit einigen Jahren ehrenamtlich bei Fair für Kinder e.V. Die unverhältnismäßig hohe Steuerlast von Alleinerziehenden in Deutschland und die Anrechnung des vollen Kindergeldes beim Unterhaltsvorschuss hält sie für einen Skandal.


Delia engagiert sich insbesondere für eine Reformierung des Unterhaltsvorschussgesetzes. 2023 startete sie die Petition „Kindergeld für alle Kinder“ (innn.it/kindergeld) und hatte viele Gespräche mit Politiker*innen darüber: Mit erstem Erfolg – die Reformierung wurde 2025 in den Koalitionsvertrag mit aufgenommen. 
Sie ist Protagonistin in der WDR-Doku „Alleinerziehend und allein gelassen“ (Regie: Susanne Jäger) https://www.youtube.com/watch?v=aU2GGnNyri4&t=484s


"Laut Grundgesetz stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz der staatlichen Ordnung. Steuerrechtlich wird dies nur für Ehen umgesetzt. Einelternfamilien, deren Oberhaupt fast immer Frauen sind, werden ausgeschlossen. Das ist geschlechtsspezifisch diskriminierend und daher nicht verfassungskonform. Denn der Freibetrag war und ist Opium für Alleinerziehende"
Kathrin kämpft seit Anfang der 2000er gegen diese Ungerechtigkeit.




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